Montag, 30. April 2012

Balsamico Dill Sößchen - vollendet Spargel und Fisch

Spargel wird mit einer "sauce hollandaise" serviert. Das ist in einfach so. Man sieht es auch in Hofläden, Supermärkten und Discountern - sobald Spargel auf den Bohlen der Gemüsebühne auftaucht, gibt es auch "soße hollandaise" in allen Formen. Rezepte, Tüten, Tetrapacks usw. tauchen wie aus dem Nichts auf und werden gekauft, gekauft, gekauft.

Balsamico Dill Sößchen

Doch es muss nicht unbedingt eine klassische "hollandaise" sein, um das erlesene Gemüse oder zarten Fisch zu genießen. Etwas Varietät und Finesse kommen meist gut an und ein feines Sößchen kann auch leicht selber gemacht werden. So muss man nicht auf die Erzeugnisse aus Tüte oder Tetrapack zugreifen und kann der Tunke eine persönliche Note mit auf den Weg geben.

Folgende Idee für einen feinen Spargeldip kam mir kürzlich in den Sinn und wurde sofort ausprobiert. Versucht es auch mal, es schmeckt einfach himmlisch.

Zutaten

  • 1/2 mittelgroße Zwiebel
  • zwei Karotten
  • Butter
  • 1/4 Liter Weißwein
  • 1/2 Liter Spargelsud oder Gemüsebrühe
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskat
  • weißer Balsamico
  • einen Teelöffel Zucker
  • ein Bund Dill
  • drei Esslöffel "crème fraîche"
  • zwei gehäufte Teelöffel Speisestärke
  • zwei Eier



Vorbereitung


Zwiebel schälen und fein würfeln.

Karotten schälen und fein würfeln.

Dill waschen, trocknen, vom Stängel zupfen und sehr grob hacken.

Stärke in einem Schluck kalten Wasser auflösen.

Eigelb trennen.


Zubereitung


Butter in einem Topf mit dickem Boden auslassen, Zwiebeln und Karotten darin glasig schwitzen.

Mit Weißwein ablöschen und 10 Minuten reduzieren.

Spargelsud bzw. Gemüsebrühe angießen und alles um die Hälfte reduzieren.

Durch ein Sieb gießen, den Sud auffangen und zurück in den Topf schütten.

Unter Zuhilfenahme eines Schneebesen "crème fraîche"  kräftig einrühren und kurz aufwallen lassen.

Speisestärke schluckweise einrühren und so sie Soße andicken, bis sie schön sämig ist.

Abschmecken mit den Gewürzen, Balsamico und Zucker.

Den Topf vom Herd nehmen und 2-3 Minuten abkühlen lassen.

Eigelb und Dill unterheben und servieren (nicht mehr kochen) - es ist ein Traum.

Freitag, 27. April 2012

Salat von Fenchel und Grapefruit, in Orangendressing - wunderbar erfrischend

Sommerzeit. Endlich. Sonne scheint, Blumen blühen, Bäume grünen.

Die Lust nach Frischem steigt täglich und mit ihr die Experimentierfreude, denn experimentieren macht Spaß. So kam ich kürzlich auf die Idee, Fenchel zu verarbeiten und zwar in einem Salat.

Normalerweise bin ich kein Freund dieser streng schmeckenden Knolle, doch in irgendeiner der letzten Ausgaben des EDEKA-Heftes wurde ein Salat aus Fenchel vorgestellt, in Kombination mit dem ausgelösten Fleisch einer Grapefruit.

Salat von Fenchel und Grapefruit

Das stimme mich nachdenklich. So schien es mich sehr wahrscheinlich, dass die Grapefruit den Fenchel etwas bremsen würde.

Ich begab mich mal wieder ans Werk und siehe da, die Rechnung ging auf. Der Salat schmeckte wunderbar erfrischend, verfügte über einen dezenten Gout nach Fenchel und seine leichte Beschwingtheit stimmte uns ein - in Frühling, Freizeit und Feierabend.  


Zutaten für 2 Personen


für den Salat:

  • eine Fenchelknolle
  • eine Schote Paprika, gelb oder orange
  • eine rote Grapefruit
  • Saft einer halben Orange
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • einen Teelöffel Zucker
  • grob zerstoßenen bunten Pfeffer
  • zwei Teelöffel Kernemix
  • etwas Petersilie
  • Salz


für die Beilage


  • zwei Scheiben sehr dunkles Vollkornbrot
  • Frischkäse natur
  • mehrere Walnüsse


Vorbereitung


für den Salat:


Fenchelgrün abschneiden, waschen, vom Stängel zupfen und fein wiegen.

Fenchel waschen und mit einem Gurkenhobel fein hobeln.

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Paprika waschen, entkernen und in halbe Längsstreifen zerteilen.

Grapefruit schälen und Fruchtfleisch aus der Zwischenhaut lösen.



für die Beilage:


Walnüsse knacken und Kerne grob zerstoßen.

Vollkornbrot sehr sehr kräftig toasten und abkühlen lassen. Es muss knusprig sein, damit steht oder fällt der ganze Gag.


Salat von Fenchel und Grapefruit

Zubereitung


Salat:

Fenchel und Paprika in eine Schüssel füllen.

Orangensaft mit Olivenöl und Zucker mischen, über das Fenchel-Paprika Gemisch schütten. Ca. 15 Minuten marinieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Grapefruit und Fenchelgrün unterheben.


Beilage:


Brot mit reichlich Frischkäse bestreichen und salzen.

Zerstoßene Walnusskerne darauf verteilen.


Servieren

Salat auf zwei Tellern anrichten,  mit je einem Teelöffel Kernemix bestreuen und Petersilie dekorieren.

Brot in der Mitte zerteilen und am Rand des Salates anlegen.

Donnerstag, 26. April 2012

Medaillons vom Schwein, gespickt mit Basilikum und Knoblauch - was ganz Feines


Es gibt schon mancherlei, was sich Menschen so alles einfallen lassen, um Speisen mit einigen Kunstgriffen aufzuwerten. Eines dieser kleinen Tricks ist das Spicken von Fleisch.  Es kann wirklich mit allem Möglichen und Unmöglichem gespickt werden. Trockenes zum Beispiel mit Fettstiften vom Kamm, Lasches mit geräuchertem Speck oder Feines mit einem Hauch von Kräutern.



Medaillons vom Schwein


So zum Beispiel Medaillons vom Schweinefilet. Klar! Solch feines Fleisch wie Lende bedarf an sich keines Tunings, aber eine pfiffige Idee, um geschmackliche Vielfalt auf den Teller zu bringen, sollte auch nicht unbedingt ausgeschlagen werden. Und da ich recht experimentierfreudig bin, musste ich dieses Rezept gleich ausprobieren, als ich es im ALDI - Heftchen las.

Zutaten

  • ein Schweinefilet
  • Knoblauch
  • Basilikum
  • 1/4 Liter trockenen Weißwein
  • Olivenöl
  • Rohrzucker
  • Senf
  • einen Teelöffel Speisestärke
  • Pfeffer
  • Salz


Vorbereitung

Ofen auf 90 °C vorheizen.

Speisestärke in kaltem Wasser lösen.

Lende in Medaillons schneiden.

Knoblauch schälen und in kleine Stifte schneiden.

Basilikumblätter abzupfen.

Ins Fleisch mit einem sehr scharfen Messer kleine Taschen schneiden, ca. 3-4 Stück pro Medaillon. 


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Je ein Basilikumblättchen zusammenrollen und quer über einen Einschnitt im Fleisch legen, anschließend mit einem Knoblauchstift im Einschnitt versenken. Diesen Vorgang so lange wiederholen, biss alle Medaillons gespickt sind.



Medaillons vom Schwein gespickt


Anschließend von beiden Seiten mit etwas Olivenöl bepinseln und pfeffern. 


Zubereitung

Das Fleisch:
Die Fleischstückchen in einer beschichteten Pfanne von beiden Seiten goldbraun anbraten. Herausnehmen und auf einen hitzebeständigen Teller legen. Mit Alufolie abdecken und im Ofen warm halten.

Die Soße:
Zwischenzeitlich den Wein in die Pfanne gießen und mittels eines Holzspatels alle Röststoffe vom Pfannenboden sorgfältig lösen. 5 - 10 Minuten einköcheln lassen, mit Salz, Zucker und etwas Senf abschmecken. Um den Senf einzubringen empfiehlt es sich, zuvor etwas Sud zu entnehmen und in einem kleinen Schälchen aufzufangen. So kann der Mostrich unter Zuhilfenahme eines Schneebesens kräftig mit dem Sud verrührt werden und sich komplett auflösen.

Hernach die Speisestärke vorsichtig und unter ständigem Rühren einbringen, bis die gewünschte Konsistenz entstanden ist. Nochmals kurz abschmecken.


Beilagen

Sehr schön eignen sich gebratene Salatherzen und Bratkartoffeln


Servieren

Fleisch aus dem Ofen nehmen und auf  Tellern  anrichten. Salat daneben drapieren und Bratkartoffeln anlegen. Mit zwei bis drei Löffeln Soße verzieren und einem Glas Spätburgunder genießen.

Mittwoch, 25. April 2012

Schnelle Küche - Kartoffelpfannkuchen

Hilfe, was soll ich heute kochen? Wahrscheinlich ist das einer der häufigsten Fragen, die sich eine deutsche Hausfrau in ihrem Leben stellt. 


Zwischen Kindern zur Schule bringen, Betten machen, Staubsaugen, Fenster putzen und Kinder aus der Schule holen, muss nebenbei auch noch etwas gekocht werden. Zu aufwendig darf es nicht sein, trotzdem sollte es ausgewogen ernähren und zur Stärkung wie Gesundheit der Familie beitragen.

Wie in "Schnelle Küche - auch sie muss sein" bereits vorgestellt, sammele ich unter dem Label "schnelle Küche" Ideen und Anregungen zu genau diesem Thema und heute gibt es: 



Geröstete Kartoffelpfannkuchen

Kartoffelpfannkuchen

Zutaten (pro Person)
  • eine große oder zwei mittelgroße Kartoffeln
  • eine kleine Zwiebel
  • 1/2 gelbe Paprika
  • einen Esslöffel Speckwürfel
  • Salz
  • Pfeffer
  • Öl


Vorbereitung
Kartoffeln schälen und grob raspeln oder mittels eines Gurkenhobels in feine Stifte hobeln.

Zwiebel schälen und in feine Spalten schneiden.

Paprika waschen, entkernen und in feine Längsstreifen schneiden. Die Längsstreifen danach halbieren. 



Zubereitung
Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen

Kartoffelstifte, Zwiebelspalten, Paprikastreifen und Speckwürfel in die Pfanne füllen, durchrühren, dabei mit Salz und Pfeffer würzen und glatt streichen.

Von einer Seite ca. 15 Minuten bei mittlerer Hitze braten.

Mit einem Teller wenden und von der anderen Seite ebenfalls 15 Minuten braten.

Der Kartoffelpfannkuchen wird so knusprig braun und sehr locker. Wer ihn gerne etwas fester mag, sollte die Zutaten vorher in einer Schüssel vermengen und ein Ei mit unterheben.

Kartoffelpfannkuchen herstellen

Dazu eignen sich Rühreier hervorragend, siehe auch den Artikel "Rührei richtig zubereiten".

Dienstag, 24. April 2012

Hilfe, der Schinken ist trocken - was tun?

In Südfrankreich, in Spanien oder in Italien, wenn ich eine Metzgerei besuche, blicke ich immer ganz sehnsüchtig auf die leckeren Schinkenbeine, die dort überall herumhängen. Groß, saftig und voller Aroma kitzeln sie meine Nerven und ich kann förmlich spüren, wie das zarte, rosa, luftgetrocknete Fleisch auf der Zunge zergeht. Da kann ich nicht widerstehen. Am Ende des Urlaubs wird immer einer gekauft.

spanischer Schinken in Jamonero

In Spanien erstand ich vor einigen Jahren ein "Jamonero", einen Halter um den Schinken einzuspannen, damit er besser zu schneiden ist.

In neuerer Zeit findet man spanische Schinken sogar schon in deutschen Supermärkten, selbst in Discountern tauchen sie bisweilen auf. Mit Jamonero. Supergünstig. Fünf Kilo für meist unter 50,- €. Ich weiß natürlich nicht, wie gut sie sind, aber ich kann mir vorstellen, dass zwischenzeitlich in einigen deutschen Haushalten solch leckere Schwarten in manchen Kellern glänzen.

So schön das auch alles ist, ein Problem taucht dabei auf. Die Lagerung.

Hinzu kommt meist noch das irreführende Denken, man dürfe diesen appetitlichen Schweinepopo nur bei besonderen Gelegenheiten auf den Tisch bringen. Und so geschehen in deutschen Kellern traurige Dramen - die säuischen Kameraden trocknen aus.

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Einmal angeschnitten, dürfen sie nicht in Kunststoff gelagert werden, sonst beginnen sie zu schimmeln. Einzige Möglichkeit sie einzupacken ist in Leinen und wie gesagt, da trocknen sie gerne aus.

Mitunter wird die Schnittfläche so hart, dass man sie kaum mehr geschnitten bekommt, da hilft auch kein scharfes Messer.

Doch nicht verzagen, es gibt einen Ausweg. Sollte der Freund tatsächlich einmal hart und trocken sein, so kann die Schnittfläche mit einem feuchten Geschirrtuch aufgebessert werden. Wird der Schinken nämlich damit für einige Stunden eingewickelt, weicht die Schnittfläche etwas auf und kann wieder in Form gebracht werden. Schneidet man nun einige Scheiben ab, so gelangt man in tiefere Regionen und rotes, zartes Fleisch taucht wieder auf.

So behandelt wird der Genießer wieder froh und sollte seinen kleinen Liebling rasch verzehren, denn Schinken muss weich sein.

Und immer dran denken: Von Zeit zu Zeit muss der Speck mit einem feuchten Tuch abgedeckt werden, so trocknet er nämlich auch in Zukunft  nicht aus.

Schnelle Küche - Kässpätzle mit Röstzwiebeln und Speck

Eines der Dinge, die ich aus meiner schwäbischen Heimat in jeden Winkel der Welt mitgenommen habe, sind Kässpätzle. In Afrika habe ich sie selber gemacht. Auch jetzt mache ich sie von Zeit zu Zeit noch selber, wenn ich Lust und Muße habe. 

Kässpätzle

Allerdings bieten sie sich auch als Gericht für die schnelle Küche an, denn so wie hier zubereitet, sind sie binnen 10 Minuten fertig.


Zutaten
  • Spätzle, entweder die übrige Portion vom Vortag oder fertige aus dem Kühlfach des Supermarktes
  • Speckwürfel
  • zwei Zwiebeln
  • Mozzarella gerieben
  • Öl
  • einige Flocken Butter
  • Petersilie gehackt, frisch oder tiefgefroren


Vorbereitung

Zwiebeln schälen und in halbe Ringe schneiden.

Eine große Schüssel bereitstellen.


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Zubereitung

Öl in einer Pfanne erhitzen.

Zwiebeln darin bei starker Hitze bräunen. Wenn sie goldbraun sind herausnehmen und beiseite stellen. 

In derselben Pfanne die Speckwürfel auslassen, eventuell noch etwas Öl hinzufügen.  

Sind die Speckwürfel knusprig, Spätzle zusammen mit dem Speck unter ständigem Rühren in der Pfanne heiß machen, dabei mit Salz abschmecken.

Abwechselnd die heißen Spätzle mit einer handvoll Käse in die Schüssel schichten und durchrühren, dabei die Butterflocken zugeben. Die Spätzle sind heiß genug, um den Käse schmelzen zu lassen.
Achtung, funktioniert nur mit geriebenem Mozzarella! 
Ist der Käse schön verlaufen auf Tellern anrichten, mit Zwiebeln krönen und etwas Petersilie verzieren. 

Montag, 23. April 2012

Schnelle Küche - auch sie muss sein

Kürzlich schrieb mein Freund Fokko vom "Selbstversorger-Blog"  einen interessanten Artikel mit dem Thema: "Schmu mit Fotos auf der Packung". Dabei geht es darum, wie irreführend Abbildungen von Fertiggerichten sind.

Irgendwie kam ich darüber ins Grübeln. Ich fragte mich, warum sich Menschen immer wieder von solchen Fotos täuschen lassen, beziehungsweise widerspruchslos hinnehmen, dass sie durch die leckeren Bilder auf den Verpackungen von Fertiggerichten an der Nase herumgeführt werden.

Denn mal ehrlich, der Fokko hat recht.

schneller Salat

Auf dem Bild sieht es zum Reinlegen aus, doch kaum hat man es zubereitet, flegelt sich vor uns auf dem Teller meist nur noch ein jämmerlicher Abklatsch des vermeintlich appetitlichen Happens rum.

Ich denke, mangelnde Zeit ist der Motor, der uns Konsumenten dazu antreibt, das sauer verdiente Geld in die unersättlichen Rachen jener zwielichtigen Tiefkühllebensmitthändler zu werfen.

Deswegen führe ich ein neues Label in meinen Blog ein, mit dem Titel "Schnelle Küche". Schließlich kann niemand ständig nur die aufwendigsten Leckereien kochen. Meist muss man sich zwischen "müde", "keine Kraft" und dem nächsten Termin irgend etwas zum Esser machen, einfach weil man Hunger hat.

Leider greift der Verbraucher dann gerne zu oben erwähnten Fertigprodukten und treibt sich das unwohlschmeckende Zeugs hinter die Kiemen, denn eines macht der Fraß tatsächlich - satt! Und nicht nur satt, er "völlt". Der "Esser" fühlt sich nämlich nach dem Verzehr in der Regel derart unwohl, dass er die nächsten 10 Stunden nicht mal mehr ans Essen denken kann. Erschwerend kommt noch hinzu, dass in diesen Speisen sämtliche kraftspendenden Stoffe hinreichend eliminiert worden sind, sodass der Rastlose und Müde nach dem Mahl nicht zu Kräften kommt, sondern immer schlapper wird.

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Doch Essen ist ein Stück Lebensfreude und die sollten wir uns nicht so einfach nehmen lassen. In der Regel kann man nämlich mit nur wenigen Handgriffen in Windeseile vernünftige Speisen zubereiten, die zwar nicht zur "haute cuisine" gehören, aber lecker sind und Kraft spenden. Schließlich ist man, was man isst.

Natürlich kommt da auch schon mal ein Brühwürfel ins Visier. Oder ein Päckchen Soßenpulver findet sich plötzlich im Sud wieder. Doch ist ein Brühwürfel die eine Sache. Ein komplettes Fertiggericht aus der "Tiefkühle" vom Discounter hingegen eine ganz andere.

Ach ja, eines noch: Wenn man mal Nudeln, Kartoffeln oder Reis kocht, sollte man gleich zwei Portionen zubereiten und eine davon im Kühlschrank aufbewahren. Denn die Kohlenhydratbeilagen benötigen in der "Schnellen Küche" die meiste Zeit. Müssen sie hingegen nur noch warm gemacht werden, so kann man nicht nur im Handumdrehen sondern sogar binnen weniger Minuten ein köstliches Mahl zaubern, das es dem Menschen gestattet, menschenwürdig zu speisen, sich danach wohl zu fühlen und ein Stück Lebensfreude zu genießen.

Also. Alle Artikel unter dem Label "Schnelle Küche" erheben nicht den Anspruch des Besonderen sondern sollen lediglich inspirieren und Ideen vermitteln, wie man sich mal schnell was Leckeres zusammenschmurgeln kann. Quasi als "Ideenpool" zum Nachschlagen, wenn die Frage drängt: "Was koch ich heute bloß zum Mittagessen!"

Lauch putzen - so wird es gemacht

Mitunter erwischt man von Zeit zu Zeit Gemüse, das auf richtigem Mutterboden gewachsen ist. Nicht auf irgendwelchen Zellstoffbeeten, die mit Nährlösungen getränkt werden, in gigantischen Gewächshäusern; sondern eben Gemüse, das sich seine Inhaltsstoffe nach Belieben aus gutem Humus beschafft.

In Hofläden, direkt beim Bauern, aus dem eigenen Garten oder bei Gemüse mit Biosiegel ist das in der Regel der Fall. Und natürlich gereicht solches Grüngut zur Freude und Gesundheit des Genießers.

Lauch putzen

Einziger Wehrmutstropfen dabei kann sein, dass noch Erde am Objekt der Begierde haftet und erheblicher Aufwand zur Reinigung betrieben werden muss. Besonders lästig ist jene Mühe jedoch bei Schachtelhalmen und ähnlichem Gut mit vielen feinen Ritzen, in denen Sand und Humus tief sitzt und nur schlecht zu entfernen ist. Gerade Lauch zählt zu solchen Kameraden. So lecker er auch schmeckt, wenn es beim Essen zwischen den Zähnen knirscht, kommt nicht wirklich Freude auf.

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Deswegen kann man zu folgendem einfachen Trick greifen, um den schmackhaften Schachtelhalm zu reinigen, ohne ihn komplett zerlegen zu müssen.

Dazu wird der Stamm einfach am Ende über Kreuz so tief eingeschnitten, wie er mit Erde behaftet ist. Nun können die einzelnen Schichten einfach zur Seite gebogen und abgewaschen werden. Auf diese Weise befreit man Lauch mit wenigen Handgriffen von Erde und Sand, während der Stamm als Ganzes erhalten bleibt.

Sonntag, 22. April 2012

gebratener Salat - mal eine etwas andere Beilage

Salat wird kalt gegessen. Das war bis vor kurzem noch eine unumstössliche Tatsache. Schön angemacht, mit einer Vinaigrette oder leckeren Salatsoße auf Joghurtbasis, lässt sich aus den grünen Blättern flugs eine appetitliche Beilage machen, die immer passt und jeder kennt.

Kürzlich entdeckte ich beim Blättern in der ALDI - Zeitung jedoch eine Idee, die mich nicht mehr losließ. Dort blickte ich auf ein Rezept, mit angebratenem Salat. Sicherlich ist einigen diese Idee schon geläufig und auch ich hatte davon bereits gelesen oder gehört.

gebratene Salatherzen

Nun jedoch blieb es allerdings nicht beim Hören, jene absurde Angelegenheit wurde mit schlagartig bewusst. Salat. Gebraten. Diese Anomalie der "Grünzeugzubereitung" musste irgendwann ausprobiert werden.

Heute endlich war es soweit: Sie kam auf den Tisch.

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Und es hat sich gelohnt. Mit guter Butter golden gebraten, mit Salz, heißem Knoblauch und Chili gewürzt - so beseelte die neue Raffinesse mein Gemüt und beflügelte meinen Gaumen.

Kurzum, es schmeckte saftig, würzig und vollmundig - einfach klasse und immer eine Nachahmung wert.

Zutaten

  • Zwei Salatherzen
  • Butter
  • ein bis zwei getrocknete Chilis
  • 3-4 Zehen Knoblauch
  • Salz 


Vorbereitung

Salatherzen waschen, trocknen und der Länge nach vierteln.

Chilis im Mörser oder zwischen den Fingern zerreiben.

Knoblauch schälen, andrücken und kleinschneiden.



Zubereitung


In einer beschichteten Pfanne ungefähr einen Esslöffel Butter auslassen und warten, bis sie leicht braun wird.

Salatherzen auf den zwei Schnittflächen bei mittlerer Hitze anbraten, bis sie sich golden zu färben beginnen. Achtung, nicht zu lange braten, sie werden sonst schlabberig.

Wen sie Farbe angenommen  haben, auf einem Teller anrichten.

In der Pfanne wird nun schnell nochmal etwas Butter ausgelassen. Knoblauch und Chili mit zwei Prisen Salz kurz darin schwenken und über den Salatherzen verteilen.

Sofort servieren.

Freitag, 20. April 2012

Kabeljaufilet mit schwarzer Pfeffersoße

Fisch ist doch immer wieder eine Herausforderung. Frisch und von guter Qualität ist er eine besondere Delikatesse, vor allem wenn er lecker zubereitet worden ist. Doch wehe er ist schon etwas älter oder riecht wohl möglich schon etwas zu fischig, dann wird es schnell gruselig bis grausam.

Kabeljau - ein toller Fisch

Doch sollte man sich die gute Grille in der Küche nicht von zersetzenden Gedanken vertreiben lassen, denn schließlich ist es heutzutage kein Problem mehr, frischen Fisch zu bekommen.

Ich erstand kürzlich ein leckeres Stück Kabeljaufilet und stellte mit Reis, Böhnchen und einigen Pfefferkörnern folgendes Gericht zusammen, das in der Familie mehr als gut ankam.

Zutaten



Zubereitung
Die Herstellung der Soße und der Böhnchen habe ich bereits in den letzten beiden Artikeln geschildert.

Reis in eine Schüssel füllen und mit Wasser reichlich bedecken. Ca. 1/2 Stunde wässern, hernach abgießen und wie in "Reis kochen - der Trick wie er immer gelingt" garen.

Tomate häuten, entsteinen und in feine Würfel schneiden.

Währenddessen das Fischfilet trocken tupfen, im Zitronensaft wenden und ca. 15 Minuten ziehen lassen.

Filets aus dem Zitronensaft nehmen, wieder trocken tupfen, salzen und pfeffern.

Reichlich Butter in einer Pfanne erhitzen und die Filets darin golden braun anbraten, dabei nur einmal wenden. Achtung: Es muss Butter sein, in Öl bekommt der Fisch nur schwerlich schöne Farbe.

Kabeljau - goldbraun gebraten

Sobald sie gut sind, sofort aus der Pfanne nehmen und auf einem Teller mit den anderen Zutaten anrichten und den Tomaten dekorieren.

Soße von schwarzem Pfeffer - nicht scharf aber voller Aroma

Soßen sind wichtig. Mitunter wichtiger als alles andere, was den Teller ziert. In "Eine Hymne auf die Soße" kam ich zu diesem Thema schon mal ins Schwärmen. Ich stellte im Anschluss die klassischen Soßen und deren Herstellung in einer kleinen Serie vor.

Vor ungefähr einem Jahr wurde bei "Lanz kocht", eine ganz andere Art von Soße vorgestellt, die sogenannte "schwarze Pfeffersoße". 

Schwarzpfeffersoße

Nun ist das Problem bei den Kochsendungen meist, dass die dargestellten Speisen zwar von höchster kulinarischer Qualität sind, doch von einfacher Frau/Mann nur schwerlich nachgekocht werden können, teils aus finanziellen Gründen, aber auch weil es oft zu kompliziert wird.

Schaut man sich jedoch die Kunstgriffe der Großen genauer an, so besteht oft die Möglichkeit, mit kleinen Abwandlungen ein nicht minder leckeres Menü zu kochen, allerdings wesentlich weniger teuer oder kompliziert.

Entsprechend habe ich die Soße hier etwas abgewandelt, meinem Geschmack angepasst "et voilà", wir haben eine excellente Soße. Nicht scharf, wie man es erwarten könne, dafür aber mit ganz außergewöhnlichem Gout.

Zutaten
  • 40 g schwarze Pfefferkörner
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • einen Esslöffel Kräuter der Provence
  • 250 ml Portwein oder Sherry
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • dunklen Balsamicoessig
  • Speisestärke
  • Olivenöl
  • brauner Zucker wenn vorhanden aber weißer tut es auch
  • Salz

Vorbereitung

Zwiebel schälen und würfeln.

Knoblauch schälen, andrücken und klein schneiden.

Einen gehäuften Teelöffel Speisestärke in kaltem Wasser auflösen.


Zubereitung

Einen Esslöffel Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Pfefferkörner darin anbraten, bis sie zu springen beginnen. Es ist empfehlenswert, die Pfanne abzudecken, damit die Pfefferkörner nicht herausspringen.

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Anschließend Zwiebelwürfel und den zerkleinerten Knoblauch hinzufügen und kurz mit anbraten.

Mit Gemüsebrühe und Portwein ablöschen und die Kräuter hinzufügen.

Bei niedriger Hitze alles ungefähr um die Hälfte einkochen lassen.

Mit Balsamicoessig, Salz und Zucker abschmecken und nochmals ca. 5 Minuten köcheln lassen.

Alles durch ein Sieb gießen, den Topf kurz auswaschen und die durchgesiebte Soße wieder zurück füllen und nochmal aufkochen lassen.

Mit der Speisestärke andicken, bis sie schön sämig ist. 

Nochmal abschmecken und servieren. Die Soße passt prima zu Fisch oder Geflügel.

Prinzessböhnchen in Semmelbrösel und Butter geschwenkt

Kleine grüne Böhnchen sind eine dankbare Gemüsebeilage. Man kann sie ganz einfach vorkochen, abkühlen lassen und kurz vor dem Essen nochmal in einer Pfanne heiß durchschwenken. Zusammen mit Aromazutaten ergeben die Böhnchen so eine formidable Vitaminzugabe zum Hauptgericht, ohne zusätzlichen Stress mit dem Gemüse. Schließlich sind die letzten 15 Minuten vor dem Servieren die anstrengendsten und dabei sollte man sich auf die Hauptspeisen konzentrieren können.

Prinzessböhnchen in Semmelbrösel

Vor einiger Zeit schlug ich schon einmal vor, Bohnen in Knoblauchbutter zu schwenken. Heute hatte ich die Idee, sie mal in ausgelassener Butter und Paniermehl zu schwenken, so werden sie vollmundig und bekommen einen kräftigen Akzent.

Zutaten

  • 150 g kleine Prinzessböhnchen
  • zwei Esslöffel Semmelbrösel
  • ca. 40 - 50 g Butter
  • Salz

Vorbereitung
Bohnen waschen und die Spitzen abschneiden.

Einen mittelgroßen Topf mit leicht gesalzenem Wasser zum Kochen bringen und die Böhnchen darin 8-12 Minuten köcheln lassen, je nach Dicke.  Sie sollten "al dente" sein.

Wenn sie gar sind abgießen und unter sehr kaltem Wasser abschrecken. Je kälter das Wasser, desto frischer bleibt die Farbe. Ideal ist natürlich ein Abschreckvorgang in Eiswasser.

Zubereitung
Butter in einer Pfanne auslassen, Paniermehl dazugeben und unter ständigem Rühren bräunen lassen. Hat es angenehme Farbe und kräftiges Aroma entwickelt, die Böhnchen darin schwenken, bis sie wieder heiß geworden sind und sich gut mit den Semmelbröseln vermengt haben.

Nun nur noch mit Salz abschmecken und heiß servieren.

Donnerstag, 19. April 2012

Deichrunner - schöner Blog aus dem Norden

Bin eben beim Surfen auf einen schönen Blog gestoßen.

Deichrunner's Küche heißt er, mit tollen Rezepten, Bildern und interessanten Techniken. Dazu finde ich ihn auch noch nett geschrieben, deswegen bekommt er einen Platz in meiner Blogroll.

Ich bin schon gespannt auf die nächsten Artikel.

Rapunzeln in Balsamico Preiselbeerdressing - zum Reinlegen

Es ist doch immer wieder erfreulich festzustellen, dass die Inspiration an allen möglichen und unmöglichen Orten zuschlägt. So heute, als ich unseren Kirschlorbeer im Garten kürzen musste. Ich trieb also gerade die Motorsäge durch einen sehr sehr dicken Ast und während sich die Eisenzähne der Kette durchs Holz fraßen dachte ich an die übrigen Preiselbeeren in unserem Kühlschrank.

Rapunzeln oder auch Ackersalat genannt

Wir bewirteten nämlich kürzlich einige Gäste und boten unter Anderem Roastbeef an. Dazu servierten wir Preiselbeeren, die natürlich nicht ganz aufgegessen wurden und seither im Kühlschrank rumlümmeln.

Ich gebe offen zu, es mutet schon seltsam an, Preiselbeeren im Kopf zu haben, während die Motorsäge knatternd durchs Holz rasselt, aber es war eben so.

In jedem Fall sah ich die Preiselbeeren in einer Art Vision zwischen kräftig grünen Blättern von Rapunzeln und so kreierte ich folgenden Salat zum Abendessen.

Zutaten
  • 250 g Ackersalat
  • etwas grob geraspelten Käse
  • einen Esslöffel Körner
  • Croutons
  • 4 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Teelöffel mittelscharfen Senf
  • einen Esslöffel dunklen Balsamico
  • zwei Esslöffel Portwein oder Sherry
  • 3 gehäufte Teelöffel Preiselbeeren
  • eine Prise Salz
  • einen Teelöffel Zucker, am besten braunen Rohrzucker

    Vorbereitung
    Ackersalat verlesen, waschen und abtropfen lassen, besser trocken schleudern.

    Zubereitung
    Olivenöl, Balsamico, Senf, Portwein, 2 Teelöffel Preiselbeeren und Zucker mit dem Schneebesen zu einem homogenen Dressing vermischen und mit Salz abschmecken.

    Salat in eine Schüssel füllen, Dressing darüberschütten, kräftig umrühren und auf Salattellerchen anrichten.

    Drei Fingerspitzen des geraspelten Käses darüber verteilen.

    Körner und Croutons auf dem Salat drapieren.

    Einen Teelöffel Preiselbeeren aufsetzen und sofort servieren. 

    Feldsalat, Nüssle, Ackersalat, Rapunzeln usw.

    Wie schon in der Überschrift erwähnt, es schmeckt einfach zum Reinlegen.

    Croutons herstellen - nichts einfacher als das

    Croutons kann man einfach im Supermarkt kaufen, sie werden in allen möglichen Verpackungen angeboten und schmecken nach meinem Dafürhalten grauenerregend. Dabei ist es vollkommen einfach, Croutons selber herzustellen und dabei kann man noch durch Zugabe von Kräutern, Knoblauch oder Gewürzen die Geschmacksrichtung ganz persönlich bestimmen.


    Croutons herstellen


    Zutaten
    • Toastbrot
    • Olivenöl
    • Salz
    • Kräuter oder Knoblauch bei Bedarf



    Zubereitung


    Toastbrot in kleine Würfel schneiden.

    Eine kleine Pfanne 2-3 mm hoch mit Olivenöl befüllen und auf mittlere Temperatur erhitzen. 

    Brotwürfel dazugeben, mit einer Prise Salz würzen und unter ständigem Rühren braten, bis sie braun sind.

    Wer noch Geschmacksvariationen erzielen möchte, kann folgendes tun: Kräuter und gepressten Knoblauch einbringen und unter ständigem Rühren fertig braten, bis sie rundherum braun und knusprig sind.

    Croutons auf einem Küchenkrepp ablegen und beiseite stellen.

    Mittwoch, 18. April 2012

    Das Gemüse in der Suppe darf auch mal knackig sein

    Gemüse in der Suppe muss weich gekocht sein!

    Mich beschleicht der Eindruck, so sieht das gängige Suppenklischee in Europa aus. Egal wo ich bisher welche Suppe gegessen habe, immer war das Gemüse weich und zerkocht.

    Bei einer Potage lasse ich mir das ja noch gefallen, sonst wäre es ja keine Potage. Doch bei klaren Suppen mit Gemüseeinlage?

    klare Suppe mit knackigem Gemüse

    Kürzlich stand ich in der Obst- und Gemüseabteilung unseres EDEKA - Marktes, ließ meinen Blick schweifen und öffnete mich allerlei erquicklicher Speisefantasien. Sie suchen mich nämlich nicht nur beim Metzger heim, sondern bisweilen auch schon mal inmitten von Tomaten, Kohl, Paprika, Zwiebeln und all jenem bunten und farbenprächtigen Gepränge im Gemüseregal.

    Und auf einmal war es da! Es überfiel mich, wie eine jener heimtückischen Hexen, die an kalten Februartagen die Faschingsumzüge bevölkern und vollkommen unvermittelt aus der Reihe tanzen, um ihren Besen auf den Rücken der Zuschauer herabsausen zu lassen.

    Genau so stand es plötzlich glasklar in meinem Geiste: Das Bild einer klaren Suppe, mit knackigem Gemüse, geschwellten Kartoffeln und würzigen Brätklößchen.

    Zutaten

    • 500 g kleine festkochende Kartoffeln
    • 250 g Bratwurstbrät vom Metzger
    • 3 - 4 große Karotten
    • ein kleiner Kopf Spitz- oder Chinakohl
    • ein Bund Suppengrün
    • Schnittlauch
    • Öl
    • Salz
    • Wasser

    Vorbereitung

    Aus dem Suppengrün zusammen mit 1 1/2 Litern Wasser eine kräftige Gemüsebrühe kochen und durch ein Sieb gießen. Ausgekochtes Suppengrün wegschmeißen.

    Kartoffeln mit Schale weich kochen.

    Karotten schälen in feine Stifte hobeln.

    Kohl waschen, Strunk entfernen und in feine Streifen schneiden.

    Schnittlauch in feine Röllchen schneiden.



    Zubereitung


    Gemüsebrühe zum Sieden bringen.

    Aus dem Brät mit zwei Teelöffeln kleine Nockerln formen und in die Brühe fallen lassen. 10 - 15 Minuten siedend durchziehen lassen, die Brühe sollte nicht zu stark kochen. Mit Salz abschmecken.

    Brätklößchen herstellen

    Währenddessen in einer Pfanne etwas Öl erhitzen und Karottenstifte kurz aber kräftig anbraten, mit je einer Prise Salz und Zucker würzen. Wenn sie noch bissfest aber nicht mehr ganz roh sind aus der Pfanne nehmen und in eine Schüssel füllen.

    In derselben Pfanne nochmal etwas Öl erhitzen und die Streifen aus dem Kohl ebenfalls salzen und kurz, kräftig anbraten. Wenn sie leicht braun geworden sind, aus der Pfanne nehmen und in einer anderen Schüssel auf den Tisch bringen.

    Die Kartoffeln sollten zwischenzeitlich durch sein, sie werden kalt abgeschreckt, gepellt und ebenfalls auf den Tisch gebracht.

    Nun noch die Brühe zu Tische tragen.

    Zum Servieren werden je ein Häufchen Karotten, Kohl und Kartoffeln auf einem Teller drapiert, mit Brühe und zwei bis drei Klößchen übergossen und mit Schnittlauch bestreut.

    Die Suppe schmeckt hervorragend. Kohl und Karotten bekommen ein herzhaftes Aroma durchs anbraten und die Klößchen verleihen der Brühe deftige Würze. Im Mund entwickeln sich die einzelnen Zutaten zu einem vortrefflichen Gout und das Gemüse knackt noch erfrischend zwischen den Zähnen. Ein herrlicher Genuss, versucht es einmal.

    Dienstag, 17. April 2012

    Spaghetti aglio e olio - scharf, mit Tomate und Basilikum

    Reisen bildet, so der Volksmund. Und Bildung inspiriert.

    Kürzlich reisten wir für ein paar Tage nach Italien, an den Gardasee. Natürlich blieb ein Restaurantbesuch nicht aus. Auf der Suche nach einer geeigneten Lokalität landeten wir in einer Pizzeria, ganz nach Wunsch der Kinder. Und wie das in italienischen Pizzerien so ist, man kommt mit Menschen ins Gespräch.

    Spaghetti heiß, mit kalten Tomatenwürfelchen

    An diesem Abend war es der Kellner - ein alter, sehr freundlicher Italiener, der einige Brocken Deutsch beherrschte. Über dem Thema Knoblauch wurden wir schnell warm und er plauderte ganz locker über sein persönliches Knoblauchlieblingsrezept. Natürlich spitzte ich meine Ohren, denn jedem Leser dürfte zwischenzeitlich bekannt sein, wie sehr ich Knoblauch und italienische Küche liebe.

    Kurzum, es war ein sehr gelungener Abend, in gemütlich warmer Atmosphäre, mit gutem Wein, leckerem italienischen Essen und netter Gesellschaft.

    Dabei entstand folgendes, sehr einfaches Rezept.

    Zutaten

    • 250 g Spaghetti
    • Olivenöl
    • 5-6 Zehen Knoblauch
    • 2 mittelgroße Tomaten
    • eine grüne Schote Peperoni
    • einige Blätter Basilikum
    • etwas geriebenen Parmesan
    • Salz


    Vorbereitung


    Spaghetti in viel Wasser mit Salz und einem Spritzer Olivenöl "al dente" kochen, abgießen und unter kaltem Wasser abschrecken.

    Knoblauch schälen und würfeln.

    Peperoni entkernen und in feine Ringe schneiden.

    Tomate häuten, entkernen und sehr klein würfeln.

    Basilikum waschen und Blätter von den Stängeln zupfen.


    Zubereitung

    In einer beschichteten Pfanne ca. 10 EL Olivenöl erhitzen.

    2-3 Prisen Salz einstreuen.

    Knoblauch und Peperoni dazugeben und höchstens eine Minute unter ständigem Rühren anschwitzen.

    Spaghetti in die Pfanne geben, mit zwei Kochlöffeln gut durchmischen.

    Wenn die Pasta heiß ist, auf zwei Tellern anrichten. Tomatenwürfel, Basilikumblätter und Parmesan darüber verteilen und sofort mit einem Gläschen trockenen italienischem Rotwein genießen.

    Montag, 16. April 2012

    Lachs Dill Creme - verführerisch erfrischend und mysteriös

    Wer gerne kocht ist ständig auf der Suche nach Inspiration. Geschmack erleben, nicht nur schmecken lautet die Devise. Das kann berauschen. Wenn ein neues Rezept fertig ist und man den ersten Bissen nimmt, kommt Spannung in der Küche auf. "Wird es so schmecken, wie ich es erhoffte?", fragt man sich, schiebt den Bissen in den Mund, schließt die Augen und lässt ihn wirken. Langsam spürt man, wie sich die verschiedenen Nuancen im Mund entwickeln und die Nerven stimulieren, bis der ganze Mensch vom Geschmack erfüllt ist. 

    Lachs-Dill Creme

    Doch nicht immer ist eitel Sonnenschein bei einem solchen Versuch. Manchmal schmeckt es einfach nicht, obwohl man große Erwartungen hegte. Andere Male hingegen ist es umgekehrt. Man erwartet wenig und wird mit berauschenden Gouts eines Besseren belehrt. 

    So ging es mit heute mit einem einfachen Rezept von "Tim Mälzer", das ich allerdings etwas abgeändert habe.

    Zutaten
    • 250 g Lachs vom Filet
    • 300 g Frischkäse
    • 150 g Creme fraiche
    • 30 g getrocknete, eingelegte Tomaten
    • 1/2 Bund Dill
    • 50 ml Weißwein
    • 3 El Olivenöl
    • Salz
    • Pfeffer

    Vorbereitung

    Lachs in kleine Würfel schneiden.

    Dill waschen und fein wiegen

    Tomaten fein würfeln

    Zubereitung

    Lachs zusammen mit Olivenöl, Weißwein und zwei Prisen Salz in einer Pfanne zum Kochen bringen und 4 Minuten köcheln lassen. Pfanne vom Herd nehmen, abkühlen lassen.

    In einer Schüssel die restlichen Zutaten vermengen, Lachs unterheben, mit Salz und Pfeffer würzen und auf einem Scheibchen frischem Baguette servieren.

    Lachs - Dill Creme

    Ein unglaublich einfach herzustellender Dip für ein unverhofft berauschendes Geschmackserlebnis - probiert es aus. 

    Sonntag, 15. April 2012

    kurz gebratenes Gemüsedreierlei mit fritiertem Ingwer-Kräuter-Knoblauch

    Der Frühling macht sich breit. Alles blüht, Bäume werden grün und ein heiter beschwingtes Gefühl bemannt das Herz, zumindest wenn die Sonne scheint. Und mit dem Frühling steigt der Appetit auf knackige frische Kost. Zumindest ist das bei mir so.

    kurz gebratenes Gemüsedreierlei

    Also muss auch frisches Gemüse auf den Tisch, am liebsten nur kurz gebraten, sodass es noch schön bissfest ist. Natürlich dürfen Kräuter nicht fehlen, ebenfalls wenn möglich frisch, aus Garten oder Blumentopf.

    So lässt sich ganz einfach, auf die Schnelle ein stimulierendes Mittagsmahl zaubern, dass dem Genießer nach Verzehr Vitalität und Kraft spendet. Das Gefühl, sich ein Verdauungsnickerchen gönnen zu müssen, bleibt aus. Vielmehr stellt sich gesteigerter Tatendrang ein; man kann sofort und mit neuem Elan ans nachmittägliche Tagwerk gehen.

    Ach und noch etwas persönliches: "Frank, Du alter Haudegen, wirf doch mal einen Blick auf die wunderschöne feuerfeste Auflaufform. Sagt sie Dir etwas?"

    Zutaten

    • 4 ausgekühlte Pellkartoffeln
    • 2 Schoten grüner Paprika
    • 2 große Zwiebeln
    • 2 große Tomaten
    • eine Schote Peperoni
    • ein daumengroßes Stück Ingwer
    • mehrere Zehen Knoblauch
    • Kräuter, alles war der Garten zu bieten hat
    • Olivenöl
    • Salz 
    • Pfeffer



    Vorbereitung


    Ofen auf 90 °C vorheizen.

    Kartoffeln pellen und vierteln, kleinere Kameraden nur halbieren.

    Kräuter von den Stängeln zupfen, nicht hacken.

    Peperoni entkernen und in feine Ringe schneiden.

    Ingwer und Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden.

    Zwiebeln schälen und in Spalten zerteilen, Paprika waschen, entkernen und in Längsstreifen schneiden.

    Tomaten waschen und halbieren.


    Zubereitung


    Eine feuerfeste Form in den Ofen stellen, zuvor mit etwas Olivenöl einpinseln.

    In einer Pfanne, besser einem Wok etwas Olivenöl erhitzen, Zwiebelspalten scharf anbraten bis sie leicht gebräunt sind, in die Auflaufform legen und warm halten.

    Wieder etwas Öl in die Pfanne tröpfeln. Die Tomaten mit der Schnittfläche nach unten ebenfalls scharf anbraten, bis sich eine leichte Bräunung bemerkbar macht. Anschließend umdrehen, salzen und in die Auflaufform, neben die Zwiebeln schichten - warm halten.

    Jetzt geht's an die Kartoffeln. Nochmals Öl einfüllen, Kartoffeln bei großer Hitze rundherum knusprig bräunen. Anschließend kommen sie in die Auflaufform und werden auch warm gehalten.

    Nun noch den Paprika mit einem Esslöffel Öl und einer kräftigen Prise Salz  rundherum glasig braten, dazu muss die Hitze allerdings reduziert werden, sonst verbrennt er. Mittlere Hitze ist vollkommen ausreichend. Ist er glasig kommt er ebenfalls in die Auflaufform.

    frische Frühlingskost

    Anschließend benötigen wir 5-6 Esslöffel Öl in der Pfanne und eine kräftige Prise Salz. Bei großer Hitze und unter ständigem Rühren werden Knoblauch, Peperoni und Ingwer darin gleichzeitig knusprig braun gebraten. Hernach den Wok vom Feuer nehmen, 2-3 Minuten abkühlen lassen, die Kräuter kurz durchziehen und alles über Gemüse und Kartoffeln verteilen. Sofort servieren und ein Gläschen Bardolino dazu genießen.

    Samstag, 14. April 2012

    Spargel auf dem Grill

    Es ist angestochen. Ich meine nicht das Fassbier vom Oktoberfest, ich meine den Spargel. In Supermärkten und Discountern gibt es ihn natürlich schon seit geraumer Zeit, aus Peru und Griechenland, doch zwischenzeitlich füllt er auch die Auslagen in unseren Hofläden und Verkaufsständen. Saftig, lecker und verführerisch liegt er dort ganz rustikal, in Kisten sortiert und will gekauft und gegessen werden.

    Vor dem Essen erfolgt die Zubereitung. Roh lässt er sich nur schwerlich genießen, also werden die weißen Schleckerstängelchen gekocht oder gebraten. Ich persönlich liebe Spargel in Verbindung mit Steaks. Und Steaks bevorzuge ich vom Grill. Ergo gehört Spargel auch auf den Grill.

    In Abenteuer Leben schrieb ich vergangenes Jahr bereits über die Möglichkeit, Spargel zu grillen, und ich denke jetzt ist die richtige Zeit auch hier darüber zu berichten.

     
    Zubereitung

    1) 500 g  Spargel waschen und schälen.

    2) Etwa 30 cm Alufolie ausrollen, Butterflocken auflegen und salzen. Anschließend mit reichlich gehackten Kräutern aus dem Garten bestreuen. Wer keine Gartenkräuter hat, kann auch Kräutermischung aus der Tiefkühltruhe des Supermarktes nehmen, ich bevorzuge die 8-Kräuter-Mischung des ALDIs. Ist alles  ausgebracht, werden die geschälten Spargelstangen, eine neben der anderen, auf der Folie ausgelegt.

    Alufolie vorbereiten

    3) Sind alle Spargel verteilt, auf die Stangen nochmal dieselbe Schicht Butterflocken, Salz und Kräuter geben, eventuell eine Prise Zucker hinzufügen. 

    Spargel würzen

    4) Nun den Spargel fest in Alufolie einpacken und schon geht es ab auf den Grill.

    5) Die Packung sollte von jeder Seite 15 Minuten geröstet werden. Das Ergebnis ist umwerfend. Der Spargel verliert weder Flüssigkeit noch Aroma, ist wesentlich würziger und saftiger als gekocht. Kräuter und Butter geben dem Ganzen einen besonderen Akzent, ohne den Spargelgeschmack zu überdecken. Meine Frau und ich waren mehr als begeistert und werden dieses Rezept ganz sicher nicht zum letzten Mal bereitet haben.

    Spargel gegrillt

    Probiert es beim nächsten Grillabend unbedingt aus, solange noch frischer Spargel verfügbar ist. 

    Dienstag, 3. April 2012

    rote Linsensuppe mit Kräutercroutons, Zwiebelröschen und einem Nockerl Creme Fraiche

    Linsen sind einfach lecker. Und es gibt sie in allen erdenklichen Formen und Variationen. Bei uns am bekanntesten sind "Linsen mit Spätzle" oder ein klassischer "Linseneintopf mit Würstchen". 

    Doch schaut man mal ins Regal beim Supermarkt, so entdeckt man noch einige andere Vertreter ihrer Art, die bei uns noch nicht wirklich heimisch sind. Zum Beispiel rote Linsen. Sie sind in der Regel verpönt, weil sie schnell zerkochen. Stimmt auch. Doch muss das kein Nachteil sein, denn es kommt darauf an, was man machen will.

    Suppe aus roten Linsen

    Rote Linsen eignen sich nämlich hervorragend zur Suppe, genauer zur Potage. Zusammen mit Kräuter-Knoblauch-Croutons, einem Zwiebelröschen und einem Nockerl "Creme Fraiche" lässt sich eine hervorragende Potage kochen, die man nicht jeden Tag auf dem Tisch hat.

    Zutaten
    • 200 g rote Linsen
    • 1 Karotte
    • 2 Zwiebeln
    • 1 l Brühe
    • 1 Lorbeerblatt
    • 2 Teelöffel Paprikapulver
    • 1 Teelöffel Curry
    • 1 Esslöffel Tomatenmark
    • 1 Teelöffel Senf
    • 3-4 Zehen Knoblauch
    • 1/2 Teelöffel Nelkenpfeffer
    • 1/2 Teelöffel Piment
    • 6 Esslöffel Balsamico weiß
    • 1 Esslöffel Zitronensaft
    • 1 Schnapsglas Portwein oder Sherry
    • Creme Fraiche
    • Schnittlauch
    • Olivenöl
    • Salz
    • Pfeffer

      Für die Croutons
    • 2 Scheiben Toastbrot
    • einen Esslöffel getrocknete Kräuter der Provence
    • 2 Zehen Knoblauch gepresst

      Für die Zwiebelröschen
    • eine kleine Zwiebel

    Zubereitung

    Linsen kochen

    2 Zwiebeln schälen, achteln und in einen Topf mit dickem Boden füllen

    Karotte schälen, klein schneiden und ebenfalls in den Topf füllen.

    Knoblauch schälen, pressen und ab in den Topf damit, genauso den Senf und das Tomatenmark.

    Zwei Esslöffel Olivenöl darüberschütte und alles zusammen anbraten, bis die Zwiebeln glasig sind.

    Linsen dazu und mit der Brühe ablöschen.

    Lorbeerblatt, Curry, Paprikapulver, Nelkenpfeffer, Piment, Portwein, Balsamico und Zitronensaft hinzufügen und alles bei schwacher Hitze und geschlossenem Topfdeckel 20 Minuten sieden lassen. 


    Währenddessen die Croutons herstellen:

    Croutons herstellen

    Toastbrot in kleine Würfel schneiden.

    Eine kleine Pfanne 2-3 mm hoch mit Olivenöl befüllen und auf mittlere Temperatur erhitzen. 

    Brotwürfel dazugeben, mit einer Prise Salz würzen und unter ständigem Rühren braten, bis sie fast braun sind.

    Kräuter und gepressten Knoblauch einbringen und unter ständigem Rühren fertig braten, bis sie runderum braun und knusprig sind.

    Croutons auf einem Küchenkrepp ablegen und beiseite stellen.


    Zwiebelröschen bereiten:

    Zwiebel schälen und der Breite nach in zwei Hälften zerteilen.

    Etwas Olivenöl in die Pfanne geben und Zwiebeln mit der Schnittfläche nach unten anbraten, Deckel drauf und 10 - 15 Minuten bei niedriger Temperatur garen.

    Zwiebelröschen


    Die letzten Handgriffe:

    Topf mit den Linsen vom Herd nehmen und im Mixer oder mit dem Pürierstab zu Brei verarbeiten. Den Brei durch ein Sieb rühren und mit Salz abschmecken.

    3 Suppenkellen davon in einen tiefen Teller füllen. 

    Croutons in der Mitte des Tellers zu einem kleinen Häufchen formen. Mit zwei Teelöffeln ein "Nockerl" aus "Creme Fraiche" formen und auf den Croutons anrichten.   

    Zwiebelröschen aus der Pfanne nehmen und neben das Nockerl drapieren.

    Mit Schnittlauchröllchen dekorieren und sofort heiß essen. Dazu passt ein Gläschen Rotwein. 





    Montag, 2. April 2012

    Chicoree mal nicht als Salat - sondern gebraten

    Chicoree ist eine ungewöhnliche Beilage. Er schmeckt leicht bitter, ist saftig und wird in der Regel als Rohkostsalat zubereitet und verzehrt - zumindest in Deutschland.

    Doch Chicoree ist wesentlich vielseitiger und auch gedünstet, gekocht oder eben gebraten eine gesunde Delikatesse.

    Chicoree angebraten als Gemüse


    Kürzlich beim Einkaufen sah ich einige Chicorees in der Auslage meines Gemüsehändlers und plötzlich kam mir die Idee, ihn einfach der Länge nach zu zerteilen und anzubraten. Irgendwo hatte ich das in irgendeinem Kochbuch mal gesehen. So entstand folgendes Rezept:

    Zutaten
    • ein bis zwei Chicorees
    • eine Rispe Tomaten, mittlere Größe
    • einige Streifen Hühnerfleisch
    • einen Esslöffel Sonnenblumenkerne
    • einen Esslöffel geriebenen Gratinkäse
    • Schnittlauch
    • Salz
    • Zucker
    • Pfeffer
    • Öl

    Zubereitung

    Ofen auf 200 °C vorheizen.

    In einer beschichteten Pfanne etwas Öl auf mittlere Hitze bringen.

    Chicoree kurz waschen, der Länge nach zerteilen, salzen und die Schnittfläche mit zwei Prisen Zucker bestreuen.

    Mit der Schnittfläche nach unten ca. 4-5 Minuten anbraten, bis er goldbraun ist.

    Danach in eine Auflaufform legen und mit Käse bestreuen.

    Die Rispe Tomaten kurz waschen und neben den Chicoree in die Auflaufform legen.

    Alles zusammen im Ofen ca. 10 Minuten backen.

    Chicoree, Tomaten und kurz gebratenes Hühnchen


    Hühnerfleisch in der Panne kurz und kräftig anbraten, salzen, pfeffern und auf einem Teller anrichten.

    Temperatur reduzieren und die Sonnenblumenkerne in derselben Pfanne kurz anbraten, bis sie ein volles Aroma entwickelt haben. Vorsicht, nicht zu heiß werden lassen.

    Schnittlauch waschen und in kleine Röllchen schneiden.

    Chicoree und Tomaten aus dem Ofen nehmen und neben dem Hühnerfleisch anrichten.

    Sonnenblumenkerne aus der Pfanne nehmen und zusammen mit den Schnittlauchröllchen über dem Fleisch und dem Chicoree verteilen.